SPAGYRIK NACH DR. ZIMPEL (1801-1879)

Das Grundprinzip

… ist stets, den aus seinem natürlichen Gleichgewicht gebrachten Körper durch Stimulierung mit Hilfe der Heilkraft individueller pflanzlicher Mischungen in seinen gesunden Zustand zurückzuführen. Anwendungsbereiche der Spagyrik finden wir in fast allen medizinischen Richtungen. Diese ganzheitliche Therapie weicht also ganz wesentlich von dem reinen Behandeln einzelner Symptome. Ziel ist das Aufspürender Ursache von Beschwerden aufzuspüren und dort mit der Behandlung gezielt anzusetzen. Die Analyse und Behandlung erfolgt also auf allen Ebenen
  • Körper (physisch – symptomatisch),
  • Seele (emotionell)
  • Geist (mental – spirituell) berücksichtigt werden.

Herstellung

Das spagyrische Herstellungsverfahren nach Dr. Zimpel unterscheidet sich deutlich von anderen pflanzlichen Zubereitungen. Im Ergebnis dessen sind in der spagyrischen Urtinktur nach Zimpel keine toxischen Substanzen wie beispielsweise Alkaloide nachweisbar.
Auch Allergien auslösende Stoffe, wie man sie bei herkömmlichen pflanzlichen Zubereitungen antrifft, sind in der spagyrischen Urtinktur in der Regel nicht enthalten. Bereits während des Gärungsprozesses kommt es aufgrund biochemischer Reaktionen zu Stoffumwandlungen. Durch die anschließende Wasserdampfdestillation werden höhermolekulare Toxine und Allergene abgetrennt. Mittels Kalzinierung erhält man die Mineralsalze und Spurenelemente.

Bei Spagyrik nach Dr. Zimpel handelt es sich demnach um ein Herstellungsverfahren, das nur wasserdampfflüchtige organische sowie anorganische Stoffe beinhaltet. Der Nachweis der Abwesenheit höhermolekularer Giftstoffe (z. B. Alkaloide) im spagyrischen Endprodukt erfolgt durch moderne analytische Technologie. Jede spagyrische Einzelessenz besitzt ein Analysenzertifikat, welches die nach pharmazeutischen Richtlinien geprüfte Qualität belegt.