HYPERICUM SALBE

Kurzbeschreibung:

Hypericum-Salbe mit Dexpanthenol und Allantoin ist eine pflegende und beruhigende Hautsalbe zur
Unterstützung der Regeneration beanspruchter oder gereizter Haut.

Anwendung:

Zur Pflege bei trockener, rissiger, gereizter oder leicht geschädigter Haut, z. B. bei kleinen Hautirritationen, oberflächlichen Schürfwunden oder bei Narben und Spannungsgefühl mehrfach täglich
auftragen


Wirkstoffe:

HYPERICUM PERFORATUM OIL, Johanniskrautöl
• wirkt hautberuhigend und unterstützt die natürliche Heilung
PANTHENOL, Provitamin B5
• fördert die Regeneration der Haut und spendet Feuchtigkeit
ALLANTOIN, Allantoin
• beruhigt die Haut, mindert Reizungen und unterstützt die Zellneubildung

Weitere Bestandteile:

OENOTHERA BIENNIS OIL, TOCOPHEROL, GLYCERIN, CERA FLAVA, CETYL PALMITATE,
HYDROGENATED JOJOBA WAX, AQUA, MACADAMIA INTEGRIFOLIA SEED OIL


Reichhaltigkeit / Wasseranteil

2 Fett/01 Wasser
-3
-2
-1
0
1
2
3

Hinweise und Warnungen:

• Nur zur äußerlichen Anwendung bestimmt.
• Kontakt mit Augen vermeiden.
• Bei Anzeichen einer Unverträglichkeit Anwendung abbrechen.

Lagerhinweise/ Haltbarkeit

• Kühl, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt lagern.
• Nach Anbruch gut verschließen
• Nach Anbruch: In der Regel 6 Monate verwendbar Nicht mehr verwenden,
wenn Farbe, Geruch oder Konsistenz sich deutlich verändert haben

Dermo-pharmazeutische Eigenschaften der Inhaltsstoffe

  • • Regenerative Wirkung: Unterstützt die Neubildung epidermaler Zellen und fördert die Reparatur beschädigter Hautzellen.
  • • Feuchtigkeitsspendend: Bindet Wasser in der Haut; verbessert die Elastizität und schützt vor Austrocknung.
  • • Hautberuhigend und entzündungshemmend: Mild lindernde Effekte bei gereizter
  • • gespannter oder strapazierter Haut.

Nerd Wissen

Hypericum perforatum, besser bekannt als Johanniskraut, wird traditionell als Rotöl in Pflanzenöl
mazeriert, wodurch die charakteristische rote Farbe entsteht. Die rote Färbung stammt hauptsächlich
von Hypericine, lichtempfindlichen Naphtodianthronen, die auch photodynamische Eigenschaften
besitzen. Historisch wurde Rotöl schon in der Antike und im Mittelalter genutzt:
• Die Ägypter kannten Johanniskraut als Heilpflanze zur Wundversorgung.
• Hippokrates und Dioskurides beschrieben die Pflanze zur Linderung von Hautverletzungen
und zur Beruhigung von Hautentzündungen.
• Im Mittelalter galt Rotöl als „Sonnenöl“: Man glaubte, die rote Farbe speichere Sonnenkraft,
schütze vor Dämonen und unterstütze Heilprozesse.
• Traditionell wurde Rotöl als lokales Wundheilmittel, Narbenpflege- und Entzündungsbalsam verwendet – seine entzündungshemmenden und leicht antimikrobiellen Effekte wurden so empirisch genutzt.